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Paketzustellung per Drohne und Roboter – futuristisch oder Realität?

drone

2013 testete Amazon unter dem Projektnamen “Prime Air” eine Flugdrohne zwecks Zustellung von Lieferungen. Das Gerät soll einen Radius von 16 Kilometern abdecken, etwa 2,3 Kilogramm befördern können und die Sendungen in etwa 30 Minuten zum Empfänger transportieren. Kurz darauf zog die Deutsche Post nach – in einem Test flog die Drohne mit Paketen über den Rhein. Ziele der Konzerne sind in Anbetracht steigender Onlinebestellungen erhöhte Flexibilität, besserer Service und zugleich Kosteneinsparungen. Auch ein fahrender Roboter, entwickelt von Starship Technologies, könnte künftig Waren ausliefern.

Konkrete Planungen

Die genannten Unternehmen investieren tatsächlich in die Entwicklung geeigneter Technologien und Tests. Das lässt durchaus darauf schließen, dass diese eines Tages zum Einsatz kommen und Lieferungen nicht mehr von Menschen zugestellt werden. Nach Untersuchungen im Mai 2013 hat das McKinsey Global Institute verkündet, es sei nicht unwahrscheinlich, dass die sogenannte fortgeschrittene Robotik bereits 2025 verstärkt in Produktions- und Dienstleistungsbetrieben eingesetzt würde und damit Werte zwischen 1,7 bis 4,3 Billionen US-Dollar schaffe. Es ist daher keineswegs ausgeschlossen, dass entsprechende Technologien auch im Bereich der Paketauslieferung eingesetzt werden. An der Börse ist bereits der “Solactive Robotics and Drones Index” vertreten, da Unternehmen auch hier Potenzial wittern.

Praktische Umsetzung realisierbar?

Die Technologien sind nicht neu – von Militär und Rettungsdiensten werden Drohnen längst eingesetzt. Nach bisherigem Stand ist Amazon entschlossen, Prime Air eines Tages flächendeckend auch in der Praxis zu nutzen, um Sendungen in entsprechender Gewichtsklasse selbst auszuliefern. Der mit Sensoren ausgestattete fahrende Roboter von Starship Technologies soll eine Strecke von fünf Kilometern überwinden und dabei ebenfalls ein Gewicht von einigen Kilogramm transportieren können. Er wäre beispielsweise geeignet, kurzfristig Einkäufe zuzustellen. Unklar ist bisher, inwieweit sich ein solches Gefährt mit der Straßenverkehrsordnung in Einklang bringen lässt und welche Sicherheitsvorkehrungen ein Entwenden der Ware unterwegs verhindern könnten.

Die DHL führte inzwischen ein weiteres Pilotprojekt mit Drohnen zwecks Medikamentenlieferung auf die Nordseeinsel Juist durch, das dritte startete im Februar 2016 in Reit im Winkl, Oberbayern, um entlegene Bergdörfer zu beliefern. Auch für andere abgelegene Gegenden wie die deutschen Halligen sieht das Unternehmen Potenzial. In allen Fällen noch unausgereift ist allerdings die eindeutige Verifizierung des berechtigten Empfängers.

Was halten Sie davon, wenn künftig Drohnen und Roboter Ihre Pakete zustellen? Welche Vorteile sehen Sie, welche Bedenken gibt es?

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