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Damals und heute – Paketversand durch die Zeit

Amerikanische Postsäcke an Eisenbahn

Heutzutage sind Menschen vernetzter denn je, Freunde in Hawaii oder Sibirien sind keine Seltenheit mehr. Mit der Geburt des Internets ist nicht nur ein großes Informationsportal entstanden. Das Internet hat uns verbunden und uns die Möglichkeit gegeben, auch Kontakt in die entferntesten Winkel der Welt zu pflegen. Doch was war vor der Zeit des Internets? Wie haben Menschen Kontakt zu Freunden und Familie aufrechterhalten, die auf der anderen Seite des Ozeans gelebt haben? Post und Paketversand machte es möglich.

Die Geschichte von Post und Paketen

Botschaftenaustausch wird in den Hochkulturen vor rund 5000 Jahren das erste Mal verzeichnet. Im alten Babylonien und Ägypten begann das Verschicken von Nachrichten gemeinsam mit der Erfindung der Schrift. Boten wurden damals mit mündlichen Nachrichten von Ort zu Ort geschickt. Im römischen Reich wurde schließlich in Verbindung mit dem weitgefächerten Straßennetz, auch ein System für das Verschicken von schriftlichen Nachrichten entwickelt. Erstmals wurde nicht nur ein einziger Bote mit einer Nachricht beauftragt, sondern es warteten in Ausruhstationen Nachfolger-Boten, die dem ersten übermüdeten Boten die Botschaft abnahmen. Sie beförderten die Nachricht weiter, während sich der erste Bote in den Ausruhstationen, den sogenannten “mansio posita”, erholte. Diese “Posten” befanden sich entlang der Botenrouten. Aus diesem lateinischen Begriff entstand später das Wort “Post”.
Die nächste Revolution des Post- und Paketwesens fand in Frankreich statt. Dort wurde 1653 erstmals das Konzept der Briefmarke entwickelt. Bis zu diesem Zeitpunkt war stets der Empfänger für die Bezahlung der Sendung zuständig. Jedoch mussten auch alle ungewollten Sendungen empfangen und bezahlt werden, daher hat Jean-Jacques Renouard de Villayer das erste “Briefmarken”-Prinzip der Absenderzahlung entwickelt. Nachdem die Sendung bezahlt war, wurde an den Brief eine Art Quittung geheftet. Sie besaß zwar weder das Format noch das Aussehen einer Briefmarke, doch das Prinzip war dasselbe. Die Briefmarke als solches setzte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts durch.
Der letzte Stopp vor der Neuzeit sind die Postkutschen und die Eisenbahn. Postkutschen wurden erst im 18. Jahrhundert populär im Zuge des Baus von gepflasterten Straßen. Das gefestigte Straßennetz machte es Kutschen möglich, mit der Schnelligkeit eines einzelnen Reiters mithalten zu können. Von 2km/h im Jahr 1700 wurde die Geschwindigkeit von Postkutschen auf 10km/h bis 1850 gesteigert; die verzeichnete Höchstgeschwindigkeit waren 23km/h. Die Postkutschen wurden nach dem Ausbau des Schienennetzes Ende des 19. Jahrhunderts von der Eisenbahn abgelöst, die schneller, preiswerter und sicherer war.

Was die Zukunft des Paketversands verspricht

Heutzutage sind Auto, Schiff und Flugzeug an die Stelle der traditionellen Transportmittel getreten. Auch wurde das Versenden von Paketen mit der zunehmenden Sicherheit des Transportes populärer. Der Brief und das Postwesen haben an Wichtigkeit verloren, da das Internet mit Emails und Sofortnachrichten schnellere und kostenfreie Übermittlung bietet. Paketversand jedoch ist beliebter denn je: Onlinehandel und Shops haben dem Paketversand eine neue Blütezeit gegeben. Viele Unternehmen wie Amazon und Zalando planen eine Möglichkeit, Ware noch am selben Tag zu liefern. Auch wurde ein Expressversand angekündigt, der die Ware innerhalb einer Stunde zum Besteller bringt.

Sollten Sie also beim Warten auf ihr Paket ungeduldig werden, gedenken Sie den alten Zeiten. Damals mussten oft Wochen auf das Eintreffen eines Briefes oder einer Sendung gewartet werden. Vielleicht finden Sie etwas Verständnis für die Mitarbeiter der Paketunternehmen und genießen Sie den heutigen Komfort von Abholung Zuhause, Transportversicherung und preiswerten Angeboten. Welche Vorteile lieben Sie am meisten am heutigen Paketversand?

[IMAGE 2: Postsäcke, Copyright und Lizenz: wikicommons (CC)]

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