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Briefmarkensammeln – eines der ältesten Hobbies

Die Philatelie ist die „Briefmarkenkunde“ und beschäftigt sich mit dem Sammeln von Postwertzeichen und Abheften dergleichen in Sammelalben. Viele von uns haben als Kind Briefmarken gesammelt. Diese in lauwarmen Wasser von den Briefen abgelöst, mit Löschpapier getrocknet und zwischen Büchern geglättet. So vorbereitet wurden sie dann in die entsprechenden Alben gelegt.

Am 6. Mai 1840 wurde die erste Briefmarke der Welt ausgegeben: Die One Penny Black aus Großbritannien. Ursprünglich zahlte bei Briefen und Sendungen immer der Empfänger, mit der Briefmarke war es möglich die Sendung schon im Voraus zu bezahlen. Man „befreite“ den Empfänger von den Kosten, das französische „affranchir“ wurde zu „frankieren”, was bis heute verwendet wird.

Alt ist nicht immer teuer

Die One Penny Black ist zwar die älteste, aber nicht die teuerste Briefmarke der Welt. Je nach Zustand ist sie schon ab 100 Euro zu haben. Hier spielt auch die Art der Entwertung eine Rolle: ein normaler Poststempel, Ersttagesstempel oder Sonderstempel sind wichtige Kriterien zur Bestimmung des Wertes einer Briefmarke.

Die teuerste Briefmarke der Welt ist die „British Guiana 1c magenta“ von 1856, die von Sotheby’s für 9,5 Millionen Dollar versteigert wurde. Interessanterweise handelt es sich hier um den Fehldruck einer Briefmarke.

Eine der größten Sammlungen ist in Deutschland

Die Sammlung des ehemaligen Reichspostmuseums, dem heutigen Museum für Kommunikation in Berlin, ist eine der berühmtesten der Welt, obwohl während des Zweiten Weltkrieges viel der Sammlung zerstört wurde.

Interessant für sogenannte Philatelisten, Briefmarkensammler, sind natürlich Sonderausgaben von Briefmarken. Dies sind Briefmarken, die nur in geringer Stückzahl zu besonderen Anlässen herausgegeben wurden oder Briefmarken, die in sogenannten Blocks erschienen sind. Das sind mehrere Briefmarken, die auf einem dekorativen, gemeinsamen Bogen herausgegeben werden. Diese Blocks dienen nicht zum tatsächlichen Frankieren, sondern sind ausschliesslich als Sammlerobjekte gedacht.

Sammeln Sie noch Briefmarken?

Viele unserer Pakete werden aus logistischen und terminlichen Gründen nur noch per Barcode frankiert, oft sind Rücksendebögen direkt von zu Hause zu drucken. Deshalb ist es immer wieder schön, wenn doch mal ein tatsächlich frankierter Brief zu Hause eintrudelt. Gönnen Sie sich den Moment der Ruhe und Kontemplation und lösen Sie die Briefmarke ab, trocknen Sie diese und heben sie zum Andenken auf!

[IMAGE: Briefmarkenblock 750 Jahre Berlin, public domain]

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